Die TSB Flensburg Volleyballer sind mit zwei deutlichen 0:3-Niederlagen in die neue Saison gestartet: gegen den vielfachen und amtierenden RL-Meister Kieler TV 3 und den Schweriner SC war nicht viel zu holen. Dennoch sammelte das Team viele wichtige Erkenntnisse für die kommenden Wochen. Trainer Gunnar Hansen musste aus unterschiedlichen Gründen auf vier wichtige Spieler verzichten. Zudem hatte Außenangreifer Mats Evers schon die ganze Woche mit Wadenproblemen zu kämpfen und war daher nur eingeschränkt einsatzfähig. Daher musste Standard-Libero Tade Scholz auf die Außenbahn wechseln.
Der Reihe nach: Bis zum 9:9 konnten die TSBer zunächst gegen die Kieler mithalten – über 9:13 ging der Satz dann an die Gäste (20:25). „Im ersten Satz hat man gemerkt, dass wir erst seit einigen Wochen komplett sind und somit die Integration der Neuzugänge noch nicht abgeschlossen ist. Dennoch konnten die vier aber wichtige Impulse setzen.“ erklärte Coach Gunnar Hansen. Im zweiten Satz ein ähnliches Bild: nach einer Aufholjagd zum zwischenzeitlichen 10:10 führten zahlreiche Flensburger Ungenauigkeiten und ungünstige Entscheidungen zu einem deutlichen 15:25. „Unsere Aufholjagd hat gezeigt, dass wir mit Kiel mithalten können, aber über einen ganzen Satz noch viel zu unkonstant sind.“, analysierte Coach Hansen. Auch der dritte Durchgang ging deutlich an die Kieler (18:25). Trotz der Niederlage gab es für den TSB einen positiven Moment: Der Ex-Oldenburger Neuzugang Jannes Rosenberg wurde zum Flensburger MVP gewählt. „Ich bin sehr beeindruckt von der Halle und der Atmosphäre hier. Jetzt müssen wir als Mannschaft noch besser zusammenwachsen.“
Einen Tag später gegen den Schweriner SC sollte es vor den Augen von Oberbürgermeister Fabian Geyer ein anderes Match werden, so der Plan von Coach Hansen – das hat leider nur punktuell geklappt. Erneut gab es eine deutliche Niederlage. Schwerin zog über 4:9 und 10:18 davon und kontrollierte anschließend das Spiel. Vor allem der Aufschlagdruck und der starke Block der Schweriner machten dem TSB zu schaffen. „Wir konnten unser eigenes Spiel nicht richtig aufziehen – insbesondere im Spielaufbau waren wir nicht gut genug.“ fasst Hansen das Spielgeschehen zusammen. Schwerin gewann den Satz deutlich mit 25:13. Nach einigen taktischen Umstellungen im zweiten Durchgang zeigten die Flensburger von nun an aber eine Reaktion. Schwerin konnte sich zwar durch überlegene Blockarbeit immer wieder kleine Vorteile erspielen, die aber durch Flensburger Kampfgeist immer wieder ausgeglichen wurden. „Wir haben uns im zweiten Satz deutlich besser präsentiert. Vor allem gegen Ende haben wir immer mehr gute Lösungen gefunden.“, stellte Hansen fest. In dieser Phase übernahm Zuspieler Emil Christiansen viel Verantwortung und setzte seine Angreifer immer wieder gut in Szene – zurecht wurde er am Ende des Spiels vom Schweriner Trainer zum MVP gewählt. „Emil hat in dieser Phase ein richtig gutes Spiel gemacht“, lobte Hansen. Am Ende fehlte dem TSB jedoch das letzte Quäntchen Glück und Konsequenz im Abschluss. Schwerin gewann den Satz knapp mit 25:23. Im dritten Satz machte sich schließlich die Belastung des Wochenendes bemerkbar. Die Gäste spielten den Satz souverän zu Ende und gewannen mit 25:15. Damit endete auch das zweite Heimspiel mit 0:3, das Emil Christiansen wie folgt zusammenfasst: „Schwerin ist immer ein harter Gegner. Viele von uns kennen die Jungs noch aus der Jugend und wissen, dass die Spiele immer anspruchsvoll sind.“
So blickt Hansen nach dem verkorksten 0:6-Saisonstarts mit gemischten Gefühlen auf das Wochenende: „Wir wären sehr gerne häufiger in die Crunchtime gekommen – das haben wir nur einmal geschafft. Trotzdem haben wir viele Dinge gesehen, die uns positiv stimmen, aber auch welche, die wir in den nächsten Wochen auf dem Trainingsplan haben werden.“ Am kommenden Wochenende geht es für Flensburgs Regionalliga-Volleyballer nach Warnemünde. Dort hofft der Coach auf einen vervollständigten Kader.Die TSB Flensburg Volleyballer sind mit zwei deutlichen 0:3-Niederlagen in die neue Saison gestartet: gegen den vielfachen und amtierenden RL-Meister Kieler TV 3 und den Schweriner SC war nicht viel zu holen. Dennoch sammelte das Team viele wichtige Erkenntnisse für die kommenden Wochen. Trainer Gunnar Hansen musste aus unterschiedlichen Gründen auf vier wichtige Spieler verzichten. Zudem hatte Außenangreifer Mats Evers schon die ganze Woche mit Wadenproblemen zu kämpfen und war daher nur eingeschränkt einsatzfähig. Daher musste Standard-Libero Tade Scholz auf die Außenbahn wechseln.
Der Reihe nach: Bis zum 9:9 konnten die TSBer zunächst gegen die Kieler mithalten – über 9:13 ging der Satz dann an die Gäste (20:25). „Im ersten Satz hat man gemerkt, dass wir erst seit einigen Wochen komplett sind und somit die Integration der Neuzugänge noch nicht abgeschlossen ist. Dennoch konnten die vier aber wichtige Impulse setzen.“ erklärte Coach Gunnar Hansen. Im zweiten Satz ein ähnliches Bild: nach einer Aufholjagd zum zwischenzeitlichen 10:10 führten zahlreiche Flensburger Ungenauigkeiten und ungünstige Entscheidungen zu einem deutlichen 15:25. „Unsere Aufholjagd hat gezeigt, dass wir mit Kiel mithalten können, aber über einen ganzen Satz noch viel zu unkonstant sind.“, analysierte Coach Hansen. Auch der dritte Durchgang ging deutlich an die Kieler (18:25). Trotz der Niederlage gab es für den TSB einen positiven Moment: Der Ex-Oldenburger Neuzugang Jannes Rosenberg wurde zum Flensburger MVP gewählt. „Ich bin sehr beeindruckt von der Halle und der Atmosphäre hier. Jetzt müssen wir als Mannschaft noch besser zusammenwachsen.“
Einen Tag später gegen den Schweriner SC sollte es vor den Augen von Oberbürgermeister Fabian Geyer ein anderes Match werden, so der Plan von Coach Hansen – das hat leider nur punktuell geklappt. Erneut gab es eine deutliche Niederlage. Schwerin zog über 4:9 und 10:18 davon und kontrollierte anschließend das Spiel. Vor allem der Aufschlagdruck und der starke Block der Schweriner machten dem TSB zu schaffen. „Wir konnten unser eigenes Spiel nicht richtig aufziehen – insbesondere im Spielaufbau waren wir nicht gut genug.“ fasst Hansen das Spielgeschehen zusammen. Schwerin gewann den Satz deutlich mit 25:13. Nach einigen taktischen Umstellungen im zweiten Durchgang zeigten die Flensburger von nun an aber eine Reaktion. Schwerin konnte sich zwar durch überlegene Blockarbeit immer wieder kleine Vorteile erspielen, die aber durch Flensburger Kampfgeist immer wieder ausgeglichen wurden. „Wir haben uns im zweiten Satz deutlich besser präsentiert. Vor allem gegen Ende haben wir immer mehr gute Lösungen gefunden.“, stellte Hansen fest. In dieser Phase übernahm Zuspieler Emil Christiansen viel Verantwortung und setzte seine Angreifer immer wieder gut in Szene – zurecht wurde er am Ende des Spiels vom Schweriner Trainer zum MVP gewählt. „Emil hat in dieser Phase ein richtig gutes Spiel gemacht“, lobte Hansen. Am Ende fehlte dem TSB jedoch das letzte Quäntchen Glück und Konsequenz im Abschluss. Schwerin gewann den Satz knapp mit 25:23. Im dritten Satz machte sich schließlich die Belastung des Wochenendes bemerkbar. Die Gäste spielten den Satz souverän zu Ende und gewannen mit 25:15. Damit endete auch das zweite Heimspiel mit 0:3, das Emil Christiansen wie folgt zusammenfasst: „Schwerin ist immer ein harter Gegner. Viele von uns kennen die Jungs noch aus der Jugend und wissen, dass die Spiele immer anspruchsvoll sind.“
So blickt Hansen nach dem verkorksten 0:6-Saisonstarts mit gemischten Gefühlen auf das Wochenende: „Wir wären sehr gerne häufiger in die Crunchtime gekommen – das haben wir nur einmal geschafft. Trotzdem haben wir viele Dinge gesehen, die uns positiv stimmen, aber auch welche, die wir in den nächsten Wochen auf dem Trainingsplan haben werden.“ Am kommenden Wochenende geht es für Flensburgs Regionalliga-Volleyballer nach Warnemünde. Dort hofft der Coach auf einen vervollständigten Kader.